Freitag, 31. Mai 2013

Rezept des Monats Juni

Nudelauflauf mit Gemüse

360 g Vollkornteigwaren (Hörnchen oder Makkaroni)
600 g gemischtes Gemüse nach Saison
2 EL Butter, 2 EL Vollkornmehl
1/4 l fettarme Milch
Salz, Muskatnuss, frisch gemahlener Pfeffer
60 g geriebener, fettarmer Hartkäse

Zubereitung

Teigwaren nach Packungsanleitung bissfest garen. Gemüse waschen, putzen, klein schneiden, in wenig Salzwasser bissfest kochen und abseihen. Für die Sauce Butter in der Pfanne schmelzen, vom Herd nehmen und das Mehl mit Schneebesen einrühren. Langsam mit Milch aufgießen, nochmals aufkochen lassen und dann mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. In eine befettete Auflaufform die Teigwaren, dann das Gemüse geben, mit Sauce übergiessen und geriebenen Hartkäse darüber streuen. Den Auflauf im vorgeheizten Backrohr bei 170 °C ca. 20 min backen.

Diese und andere saisonal abgestimmten Rezepte finden Sie im kostenlosen Kalender von GEMEINSAM G’SUND GENIESSEN und im Saisonkalender auf dem Gesundheitsportal

Mittwoch, 15. Mai 2013

VERANSTALTUNG DES MONATS: Genuss auf höchster Ebene

Getty Images Graz Tourismus
Getty Images Graz Tourismus
Von 24. bis 31. Mai 2013 macht Graz seinem Namen als „Genuss Hauptstadt“ alle Ehre. Eine Reihe von Events rund um die Kulinarik sind in der Stadt zu erleben. Vom (auch preislich) hochstehenden Genussball über den Genussreigen am Hauptplatz bis hin zum Schokoladen-Spektakel von Josef Zotter, der bekanntlich auch unsere Aktion GEMEINSAM G’SUND GENIESSEN aktiv unterstützt. Auch wenn die Veranstaltungsreihe sich nicht explizit mit gesunder Ernährung befasst, so ist sie doch für alle bewussten Genießer/innen interessant, denn man kann einige der besten Köche des Landes in Aktion erleben, viel „Slow food“ und garantiert kein „Junk food“ verkosten.

Linktipp: Genussspektakel

Dienstag, 14. Mai 2013

THEMA des Monats: Der gesunde Durst

istockphoto
Ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen ist für alle Menschen wichtig, ganz besonders übrigens für schwangere Frauen. Mindestens 2,3 Liter pro Tag raten ExpertInnen. In der Schwangerschaft steigt nämlich das Blutvolumen stark an, auch die Gefäße erweitern sich durch hormonelle Veränderungen. Kreislaufschwierigkeiten sind da oft vorprogrammiert. Eine ausreichende Getränkezufuhr hilft dem Körper, diese Umstellung besser zu verkraften und ist eine wirkungsvolle Maßnahme gegen Schwindelgefühle. Gleichzeitig kann man durch regelmäßiges Trinken auch Verstopfung vorbeugen.

Trinken ist aber nicht gleich Trinken: reines Wasser ist unser wertvollstes Getränk. Daneben können je nach Verträglichkeit auch prickelnde bzw. stille Mineralwässer und ungesüßte Kräuter- und Früchtetees zu einer guten Versorgung beitragen. Gesüßte Getränke und auch jene, die von Natur aus Zucker enthalten (z.B. reiner Obst- oder Gemüsesaft), sollten hingegen sparsam konsumiert werden.

Tipps für Trinkmuffel:
- Sofort nach dem Aufstehen 1 Glas Wasser trinken
-  Stationen mit Wasserkrug in Arbeit und Wohnung bereitstellen
-  Trinkerinnerungen am Handy oder PC
-  Klare Gemüsesuppen vor den Hauptmahlzeiten
-  Getränke wechseln: z.B. Soda Zitrone, Buttermilch in Maßen,
   abgekühlte Tees als Durstlöscher im Sommer,…

Weitere Ratschläge und Informationen auf unserer Website

Rezept des Monats Mai

Wiesenkräutersuppe

Zutaten (für 2 Portionen)
60 g Wiesenkräuter (Brennessel, Löwenzahl, Gundelrebe, Kresse, Giersch etc.)
1 EL Rapsöl
1 EL Vollkornmehl
½  Liter Gemüsebrühe
1 Erdapfel
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
1 TL Sauerrahm


Zubereitung
Die gewaschenen, abgetropften Wiesenkräuter hacken und in heißem Öl kurz andünsten. Mit Mehl stauben, mit Gemüsefond aufgießen, klein gewürfelte Kartoffeln dazumengen und gut kochen lassen. Suppe pürieren und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Die in Suppentellern oder Schalen angerichtet Suppe vor dem Servieren mit Kräutern und Gänseblümchen bestreuen.

Tipp: Dieses Rezept ergibt auch eine wunderbare Spinatsuppe. Einfach die Wiesenkräuter durch Spinat ersetzen.

Dieses und weitere g’schmackige Rezepte finden Sie unter www.stgkk.at
und im kostenlosen Kalender von GEMEINSAM G’SUND GENIESSEN

Food News: Neue Trends zum gesunden Essen

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Bei der Jahrestagung des Verbands der Ernährungswissenschafter Österreichs (VEÖ) am 25. und 26. April in Wien beleuchtete ein interdisziplinäres ExpertInnen-Team aktuelle Themen rund um das gesunde Essen. Titel der Veranstaltung: "Food News und Food Trends".

Der thematische Bogen spannte sich dabei vom Konsum und Einkauf über Trends in der Lebensmittelwerbung bis hin zu Essen 2.0 und City Farming.

Die wichtigsten Erkenntnisse:
  • Es gibt eine Bewegung hin zum Gemüse. So bieten inzwischen auch Gourmetköche vegetarische Menüs an und für viele (junge) Menschen muss Fleisch nicht mehr täglich auf den Tisch kommen. Besonders auch, weil das Schnitzel nicht länger das Lieblingsessen der ÖsterreicherInnen ist. Spaghetti, Pasta oder Nudeln werden heute deutlich lieber gegessen.
  • Der Convenience-Aspekt wird immer wichtiger. So kaufen die Menschen vermehrt aufgeschnittene Wurst- und Käseprodukte und greifen gerne zu länger haltbaren Produkten. Beispielsweise wird  schon mehr länger haltbare Milch als Frischmilch gekauft. Außerdem greifen viele gerne zu Fertiggerichten. Andererseits lassen nicht wenige über das Internet vermehrt Luxus- oder Speziallebensmittel oder sogar ganze Menübausteine liefern, die dann zum Wochenende verkocht werden. Das Internet bietet aber nicht nur die Möglichkeit, Lebensmittel zu bestellen, man kommuniziert damit auch vermehrt über sein Essen. So gibt es z.B. die Plattform foodspotting auf der man Fotos des Essens samt Lokalnamen veröffentlichen kann. 
  • Das Biosegment wächst nicht mehr so stark. Grund dafür ist der vermehrte Griff der KonsumentInnen zu regionalen - aber nicht unbedingt biologischen - Lebensmitteln. Am regionalsten ist wohl das Gemüse aus dem eigenen Garten oder vom eigenen Balkon. So gibt es auch einen Boom für das Gärtnern am städtischen Balkon oder auf sonstigen Freiflächen. Der Kreativität scheint dabei mit Weingartenpfirsichen im Topf keine Grenzen gesetzt zu sein.

Weiters interessant: Aktuell geben wir in Österreich monatlich 12,1 % unseres Haushaltseinkommens für den Lebensmitteleinkauf (Essen und alkoholfreie Getränke) aus, also weniger als in den Jahren davor. Wahrscheinlich hängt das auch mit dem Trend zu Eigenmarken zusammen. So ist der Handelsmarkenanteil am Umsatz des Lebensmittelhandels um 10 % gestiegen.

Mehr zum Verband der Ernährungswissenschafter und seinen Veranstaltungen finden Sie hier